Rezension bei thalia.de

„Wir sind keine Insel“ ist eine exelent geschriebene Erzählung, die am Beispiel des Schicksals dreier Personen die Fäden zieht zur Gesellschaft im kleinen wie im großen. Die Fäden sind aufschlußreich  und spannend verknüpft, ein Spiegelbild der Gesellschaft, geschrieben mit einer Sprachkraft und vielen Sinnbildern,  die allein Vergnügen bereiten, sie zu lesen. Die Erzählung findet auf unterschiedlichen zeitlichen Ebenen statt, in die der/die Leser/in sich zunächst einmal hineinfinden muß, erst ab Kap. 4 nimmt die Erzählung ihren linearen Verlauf, aber auch das ist, ebenso wie der Umstand, daß Birgit und Silke einmal ganz kurz aus der Erzählung in die Wirklichkeit und dann wieder zurück in die Erzählung treten, eine Besonderheit dieser Erzählung, die die Freude am Lesen verstärkt. Zusammenfassend lässt sich sagen, eine scharfsinnige Erzählung die viele Anregungen zum Nachdenken bietet und darüber hinaus oft Anlaß zum verständnisvollen Schmunzeln gibt.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------