Rezension bei Amazon

Zu „2985 - Macht der Frauen" von Achim Fischer
Die Romantrilogie erinnert stark an Orwells „1984". Nach den Einlassungen des Autors ist das auch gewollt.
Der erste Teil (1. Buch) der Trilogie „Die Herrscherinnen" ist phasenweise etwas langatmig. Spannend wird es im zweiten Teil (2. Buch) „Macht der Frauen" und mehr noch im 3. Buch „2985". Auch die Sprache wird immer besser, so als hätte der Verfasser sich mehr und mehr eingeschrieben, und das 3. Buch wird allein sprachlich zum Genuß. Das kann man so vom Inhalt nicht sagen, denn den Männern geht es hier schlecht. Der Roman ist ohne Abstriche konsequent bis zum unausweichlichen Ende. George Orwell läßt grüßen. Deswegen sollte man die Lektüre für Frauen verbieten, denn bekommen sie erst eine Ahnung von dieser ihnen innewohnenden Macht, könnte die Welt 2985, so wie Orwells Welt „1984" heute in großen Teilen schon Realität geworden ist, von dem schleichenden Machtvirus befallen zu einer neuen Realität werden.
Als Resümee ist zu sagen, ein spannendes gut zu lesendes Buch für diejenigen, die sich von der freizügigen und offenen Sprache nicht abschrecken lassen.

Lenz